Stockente
Die Stockente ist bei uns die mit Abstand häufigste Ente. Männchen und Weibchen unterscheiden sich deutlich (siehe Abb. 2 und 3). Aber Vorsicht, im Schlichtkleid, das die Männchen im Sommer tragen, sehen die Männchen fast genauso aus, wie die Weibchen (Abb. 4). In dieser Zeit kann man Männchen und Weibchen am besten an der Schnabelfärbung unterscheiden. Beim Männchen ist er jetzt einfarbig olivgrün, während das Weibchen eine dunklere Färbung auf der Schnabeloberseite hat.
Der
Lebensraum von Stockenten sind stehende und langsam fließende Gewässer
aller Art. Die Nester werden meist am Boden in Wassernähe gebaut.
Die
Nahrung der Stockenten ist sehr vielseitig. Sämereien, grüne Pflanzenteile
von Wasser-, Ufer- und Landpflanzen werde ebenso verspeist wie Insekten
und kleine Krebstiere. An Futterstellen fressen sie auch Brot und
andere Abfälle.
Die Nahrung wird im Wasser nach Art der Gründelenten gesucht: "Köpfchen ins Wasser, Schwänzchen in die Höh' ".
Auf Parkteichen, in Kassel zum Beispiel im Auepark, kann man häufig
ungewöhnlich gefärbte Stockenten beobachten. Das liegt daran, dass
sich Stockenten auch mit Hausenten verpaaren können. Denn die Stockente
ist die Stamm-Mutter unserer Hausenten-Rassen.





