Zwergmaus
Zwergmäuse sind - wie der Name ja schon andeutet - die kleinste Mäuseart. Sie wiegen ausgewachsen nur etwa 10 Gramm.
Zwergmäuse
sind sehr gute Kletterer. Sie sind spezialisiert auf ein Leben zwischen
hohen Halmen.
Sie sind äusserst gesellig und brauchen ausreichend Platz,
um sich wohl zu fühlen.
Als die Getreidefelder noch kleiner waren und die Ernte wenig
mechanisiert war, lebten Zwergmäuse gern als Kulturfolger besonders
in Haferfeldern und überwinterten in Scheunen. Es kam dann gelegentlich
zu Massenvermehrungen und sie wurden als Vorratsschädlinge verfolgt.
Heute sind Zwergmäuse in Nordhessen selten geworden.
Die Zwergmaus ist von West- und Südeuropa über das nördliche
Asien bis nach Japan verbreitet. Sie ist auf ein Leben zwischen
hohen Halmen spezialisiert. Sie kann hervorragend klettern und legt
ihre Nester aus teils zerfaserten, geflochtenen Halmen immer oberirdisch
an. Zwergmäuse gehören zu den kleinsten Nagetieren der Welt.
Zwergmäuse
ernähren sich überwiegend von Getreidekörnern und Grassamen, aber auch von
Insekten. Ebenso werden Blüten von Löwenzahn und Gräsern gern angenommen. Wegen
ihres sehr hohen Nahrungsbedarfs sind sie auch häufig am Tage aktiv und deshalb
gut zu beobachten.




