Der "Goethe-Elefant"
Der Kasseler "Goethe-Elefant" lebte von 1773 bis 1780 im Tierpark des Landgrafen Friedrich II. Er war ein besonderer Liebling der Besucher, doch berühmt wurde er erst nach seinem Tod mit etwa 9 Jahren.
Goethe lieh sich später den Schädel des Elefanten aus, um seine Studien
am sogenannten Zwischenkieferknochen zu betreiben.
Dieser Knochen, den nach damaliger Ansicht Säugetiere hätten und
Menschen nicht, galt als Beweis, dass Mensch und Affe nicht nur geistig,
sondern auch anatomisch zu trennen seien.
Als Goethe den Zwischenkieferknochen schließlich auch beim Menschen
entdeckte, hatte dies nicht nur eine wissenschaftliche, sondern auch
eine religiöse und philosophische Dimension.
Rundgang durch die Sammlungsgeschichte
- Der "Goethe-Elefant"
- Das Herbar Ratzenberger
- Die Vogelbilder
- Das Richelsdorfer Gebirgsschränkchen
- Die Schildbachsche Holzbibliothek


