Umbau der Eiszeitausstellung schreitet voran
Das größte Umbauprojekt in der Dauerausstellung ist die vollständige Umgestaltung der Eiszeit-Szenerie im ersten Obergeschoss.
Eine begehbare Höhle mit kleinen und größeren integrierten Vitrinen und Szenen bildet den Eingang. Mit großem Aufwand verwenden wir aus dem Gelände (Firma Matz, Thüringen) oder aus realen Höhlen (Reiss-Engelhorn Museen, Mannheim) abgegossene Formen, um Außen- wie Innenansicht der Höhle möglichst real erscheinen zu lassen. Durch eine versteckte Tür können geführte Gruppen auch über eine Treppe auf das "Dach" der Höhle gelangen.
Die weitere Szenerie zeigt eine Tundralandschaft mit den Großsäugern aus der letzten Eiszeit. Die 2006 neu erworbenen Präparate von Przewalskipferd und Rentier werden hier ebenso gezeigt wie unser Moschusochse und das beliebte, große Mammut mit seinem Jungtier. Ein Lager mit eiszeitlichen Jägern rundet dieses Bild ab.
Kleine Mitmachstationen zu Ausgrabung und Werkzeugherstellung sollen die Besucher animieren, selbst tätig zu werden.
Die Ausstellung soll im Frühjahr 2010 fertiggestellt werden.

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