Bodenprofile im Museum
Sandsteinschutt
(Braunerde)
Das Bodenprofil der Braunerde wird geprägt durch einen braun
verwitterten Horizont (Bv), an den sich zur Tiefe hin das unveränderte
Ausgangsgestein (C) anschließt.
Im Raum Kassel handelt es sich dabei oft um einen in der Eiszeit
gebildeten Sandsteinschutt, in dem auch geringe Mengen an Löss enthalten
sein können. Diese Böden sind meist stark versauert. Sie tragen oft artenarme
Hainsimsen-Buchenwälder.
Die im Museum gezeigte Braunerde stammt von den
Steilhängen der Oberweser. Sie bildete sich aus armem, eiszeitlichem
Sandstein-Schutt mit geringer Löss-Beimengung. Unter einem
nicht sehr mächtigen, dunklen Humus-Horizont (Ah) folgt ein
tiefgründiger brauner Bv-Horizont aus Schutt mit Lösslehm.
In den untersten etwa 20 cm ist als weiteres Lockergestein
ein rötlicher Gesteinsschutt (IIC) erkennbar.
Abbildung rechts:
Bodenprofil im Naturkundemuseum
Braunerde aus
Sandsteinschutt
Profiltiefe:
65 cm
Horizonte:
Ah
Bv
IIC




