Bodenprofile im Museum
Basaltschutt
(Humusbraunerde)
Das Bodenprofil der Humusbraunerde umfasst drei Bodenhorizonte:
Auf einen stark humosen, sehr mächtigen Oberboden (Ah) folgt zunächst
ein braun verwitterter Horizont (Bv), an den sich zur Tiefe hin das unveränderte
Ausgangsgestein (C) anschließt, bei dem es sich meistens um einen in der
Eiszeit gebildeten Basaltschutt handelt.
Trotz des Steingehaltes ist dieser Boden aufgrund seiner nur schwachen
Versauerung sehr stark belebt, und es findet eine ständige, intensive
biologische Durchwühlung statt. In Deutschland trägt die Humusbraunerde
vorwiegend edellaubholzreiche Buchenwälder.
Humusbraunerden sind sehr dunkel gefärbt; dies beruht nicht so sehr
auf der dunklen Farbe von Basalt, sondern in erster Linie auf der durch
starke biologische Durchwühlung hervorgerufenen tiefgründigen Anreicherung
von Mull-Humus.
Bei dem im Museum gezeigten Profil einer Humusbraunerde folgt unter dem mächtigen, dunklen, stark humosen, krümelig-belebten Ah-Horizont (Mull) zunächst ein tiefgründiger Ah/Bv-Übergang, an den sich in den untersten etwa 10 cm eiszeitlicher Basaltschutt als Ausgangsmaterial (C) anschließt.
Abbildung rechts:
Bodenprofil im Naturkundemuseum
Humusbraunerde
aus Basaltschutt
Profiltiefe:
80 cm
Horizonte:
Ah(Mull)
Ah/Bv
C




