An zahlreichen
Waldwegen in den Muschelkalkbergen bei Zierenberg
und andernorts sind die schwarz gefärbten, humusreichen
Oberböden von Rendzinen leicht zu erkennen.
Abbildung 1:
Beackerte Rendzinen auf einer Fläche außerhalb des NSG hinter dem Parkplatz am
Dörnberg
Eine sehr schöne Fläche mit Rendzinen unter Ackernutzung
ist
auf den Flächen gegenüber (also östlich)
vom Haupteingang zum Naturschutzgebiet am
Dörnberg anzutreffen. Hier ist im Frühjahr
und Herbst die Oberfläche weiß von freigelegten
Kalksteinen. Übrigens hat dieser Boden seinen
Namen aus der polnischen Bezeichnung des
Geräusches ("rzedzic"), das diese Steine
beim Pflügen verursachen (also man könnte auch übersetzen: "Rauscheboden").
Abbildung 2:
Humusverarmte (d.h. "ausgehagerte") Rendzinen
unter Kalktrockenrasen im NSG am Dörnberg
Entlang dem "Alpenpfad" im Naturschutzgebiet
am Dörnberg treten humusarme, "ausgehagerte" Rendzinen
(infolge jahrhundertelanger Beweidung) heute unter
Kalktrockenrasen auf.
Karte:
Humusarme (d.h. unter Kalktrockenrasen "ausgehagerte") Rendzinen im
NSG am Dörnberg entlang des Alpenpfades, sowie beackerte Rendzinen auf einer
Fläche außerhalb des NSG. |