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Sammlungen

Samen- und Gefäßsporenpflanzen

Xylothek Schildbach - die Schildbachsche Holzbibliothek (1771- 1799)

Mit der schildbachschen Holzbibliothek besitzt die Sammlung des Naturkundemuseums ein herausragendes, einmaliges Ausstellungsobjekt, das uns die Holzgewächse, also Bäume und Sträucher in Kassel so zeigt, wie sie in exemplarischer Weise im ausgehenden 18. Jahrhundert enzyklopädisch geordnet für eine anschauliche Betrachtung zubereitet wurden. Dabei wird aus jeder einzelnen Baum- oder Strauchart eine Art Scheinbuch gebildet, dessen Äußeres aus Holz und Rinde besteht, während im Inneren die jeweiligen Blätter, Blüten und Früchte dreidimensional vorgestellt sind. Eingeklebte Legenden enthalten das damalige forstbotanische Wissen zur jeweiligen Art.

Diese Holzbibliothek umfasst heute noch 530 einzelne "Bücher", die von Carl Schildbach spätestens ab 1780 als Sammlung von Hölzern und Pflanzenteilen angefertigt wurden. Sie wurde zum Prototyp der sogenannten "Xylothek" (griechisch: xylon = Holz; griechisch: theke = Aufbewahrungsort) - ein nach dem Muster von "Bibliothek" von der späteren Wissenschaft geprägter Begriff. Ähnliche, doch bei weitem nicht so prächtig gestaltete Xylotheken bestückten dann in der Nachfolge Schildbachs viele Naturaliensammlungen.

(Anne Feuchter-Schawelka (2001): Carl Schildbachs "Holzbibliothek nach selbstgewähltem Plan" von 1788. - 32 S., Stadt Kassel, Hrsg., erhältlich an der Kasse des Naturkundemuseums.)

Inventar der Schildbachschen Holzbibliothek

(Angegeben ist jeweils der Wortlaut der Originalbeschriftung Carl Schildbachs. 28 der insgesamt 530 Holzbücher sind ohne Beschriftung und hier nicht aufgeführt.)

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